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Genau genommen sogar mehrere! Die Wollsockensaison, die Kerzensaison, die Heizsaison und die Fröstelsaison.
Verdammi ist das kalt geworden! Und als das Thermometer 9 Grad Außentemperatur und 16-18 Innentemperatur anzeigte war klar – die Heizung muss an! An das Rauschen muss ich mich zwar erst wieder gewöhnen, aber besser Rauschen als Frieren!
So, nun werde ich den Abend genießen, denn es ist nun Wochenende und endlich URLAUB!!!
Ach war das ein herrlicher Tag. Entspannt mit Oma und Opa per Bahn nach Hamburg und meinen lieben Bruder getroffen. Wie erwartet waren Pabba und ich abgeschrieben bei Fräulein Lottmann. Wann immer es ging klebte sie ihm auf dem Arm. Wir haben mit der HVV-Fähre eine kleine Rundfahrt gemacht und sind in Övelgönne ausgestiegen, um am Elbstrand zu picknicken. Lecker Nudelsalat mit Fridadellen, hmmm.

Natürlich konnten wir unterwegs auch den Michel sehen!

Danach ging es in die Schanze, denn dort war Flohmarkt. Wir haben zwar nichts gekauft, aber allein der Anblick von allem war eine Reise wert. Herrliche Gegend!

Natürlich riskierten wir einen Blick auf die Skateanlage hinter der „Roten Flora“ und Pabba juckte es in den Füßen – er hätte gerne mal ein paar Runden gedreht!

Danach bummelten wir noch ein bißchen durch Altona. Für die Heimreise holte ich uns noch schnell ein paar scharfe Bratnudeln und sind nun völlig erledigt, aber absolut glücklich wieder zu Hause angekommen. Danke Wetter, dass du so toll mitgemacht hast! : )
Als Kiddi war ich mit in Lenste an der Ostsee. Eine Kinder- und Jugendfreizeit, die von der Stadt augerichtet wurde. Als ich alt genug war, durfte ich als Betreuerin mitfahren und ich muss sagen wir haben da mächtig viel Spaß gehabt.
Gerne erinnere ich mich an die Streiche, die wir nachts machten. Entweder haben wir die Wecker von anderen Kindern verstellt, so dass sie entweder nachts nicht aufwachten (was sich alle vornahmen) oder ihn so gestellt, dass sie nachts aufwachten ohne es zu wollen. In der einen Nacht haben wir den doofen Mädchen aus dem Nebenzimmer Schnurrbarthaare gemalt und uns vor Lachen kaum wieder eingekriegt.
Die ganz großen Mädchen haben ihre Pupse auf Kassette aufgenommen und sich jedes Mal kaputtgelacht. Mit den Jungs haben wir nachts Rülpskonzerte quer über den Hof gemacht und das ganze erinnerte eher an die Brunftzeit der Hirsche…
Selbstverständlich versuchten wir jede Nacht abzuhauen. Nicht weit weg, nur aus dem Haus schleichen, auf dem Hof rumgeistern oder zu den Jungs ins andere Haus. Das war immer ein Spaß. Langweilig wurde es nur, wenn keiner bemerkt hat, dass wir auf der Pirsch waren.
Zu den Mahlzeiten wurde in einem großen Speisesaal gegessen. Gesittet ging es nicht zu. Wenn jemand sagte „Schmeiß mir doch mal die Wurst rüber“, konnte er sich drauf verlassen, dass sie geflogen kam – im hohen Bogen!
Im Laufe der Jahre wurden die Kinder immer ruhiger und gesitteter. Nicht schlauer, aber langweilig.Dazu muss man sagen, dass einige Kinder aus nicht so tollem Elternhaus mitgefahren sind, weil die Stadt diesen Urlaub dann finanziell unterstützt hat.
Zitat: Kind: Trinken!
Betreuer: Bitte sprich in ganzen Sätzen
Kind: Will trinken!
Nun ja, im Laufe der Jahre war eben mit den Kids nichts mehr los und es wurden sogar Prämien für die besten Streiche in Aussicht gestellt, aber so wirklich brachte es nichts. Einfallslos und langweilig.
In diesem Jahr viel die Freizeit aus. Die Unterkunft ist nicht mehr nutzbar, geradezu heruntergekommen und die Alternative aus dem letzten Jahr möchte niemand mehr besuchen.
Also wurde von der Stadt eine Maßnahme vor Ort angeboten und – zu meinem Glück – fast vor meiner Haustür. Natürlich bin ich dabei und betreue tagsüber 6-13jährige. Und was soll ich sagen? Es ist ganz anders als früher.Vor allem kann man nachts gaaanz lange schlafen.
Es sind ganz wunderbare und schlaue Kinder dabei, meist gut erzogen. Sie können Bitte und Danke sagen, sogar Entschuldigung, sie können ordentlich essen und machen auch sonst kein Mist. Sie sind begeistern von dem Angebot und finden selbst das Arbeiten toll (es wurde eine Camp-eigene Währung erfunden und diese kann man durch Arbeiten in der Küche, in der Wellnness-Oase oder bei der Kanu-Fähre verdienen, um sich davon Mittagessen oder Kuchen zu kaufen).
Alles in allem ganz anders als früher, aber dennoch bringt es ne Menge Spaß! Fräulein Lottmann flitzt den ganzen Tag mit rum, sie hat schon einige Fans gefunden, die den ganzen Tag um sie herumschlawänzeln und mit ihr spielen.
Heute haben wir uns mal einen Tag frei genommen, denn für die kleine Dame ist es doch sehr anstrengend, aber ab morgen geht es wieder los!
Nachdem natürlich alle Klamotten gewaschen wurden, das W:O:A hinter uns liegt, der Urlaub vorbei ist und der Alltag so langsam wieder einkehrt möchte ich mit euch ein wenig in Urlaubserinnerungen schwelgen und es für spätere winterliche Stunden festhalten was wir in Dänemark erlebt haben:

Wir wurden zu Hause gefragt, ob wir gutes Wetter hatten. Wir sagten: „Ja, super, wir haben fast jeden Tag im Meer gebadet und uns gesonnt und waren ganz oft am Strand…“ Dass die Nordsee nur 18 Grad und die Luft maximal 22 Grad warm war (meist kühler) blieb unerwähnt, weil es einfach nicht wichtig war.

Das Haus war superklasse, mit Kletterturm, Sandkiste und Doppelschaukel als Außenanlage und für die ältere Generation auch
ausreichend Stühle und Liegen:

Abends wurden den kleinsten Mitbewohnern Geschichten vorgelesen oder Schlaflieder vorgesungen.
Die beiden Mäuse haben in ihrem eigenen Zimmer geschlafen. Hat alles super geklappt, beide haben sich gut vertragen und waren den ganzen Tag so in action, dass wir „Großen“ teilweise das Gefühl hatten als wären sie gar nicht mit.

Wer uns kennt, der weiß, dass Cross-Minigolf mit selbstgebastelten Hindernissen natürlich nicht fehlen durfte! Abends ne Runde ums Haus golfen war Pflicht!

Und wenn man so ein richtiger Dänemark-Fan ist, der grillt nicht nur abends und isst Hot-Dogs, sondern genießt natürlich auch SOFTEIS!!!

Ach, und was wäre der Urlaub ohne einen ausgiebigen Spaziergang auf der Suche nach dem Meer… (Luftlinie und Realität liegen doch oft weiiiit auseinander – da kann Mmann sich schon näher kommen)

Unseren vierten Hochzeitstag konnten wir dort feiern und nach einigen Überredungskünsten hat sich die Riesenwunderkerze von Silvester auch entschieden sich zu entflammen. Am schönsten war, dass meine Trauzeugin und die Hochzeitsgäste, die unmittelbar nach unserer Hochzeitsfeier schwanger wurden mit von der Partie waren!

Und hier alle Mitreisenden, im Uhrzeigersinn: Kai, Nadine, Benno, Janina, Olli, Inga, Hedda und Janne

Ich hoffe sehr auf eine baldige Wiederholung und verabschiede mich mit einem herzlichen „Isch hab die Nase voll“ – ich geh kacken, denn mein Klo zu Hause ist nicht verstopft!

Wenn es in 2,5 Wochen auch so ist, bin ich der glücklichste Mensch in Dänemark
versprochen!
Angekommen, ausgepackt, Wäsche gewaschen, die Familie gesehen, nun kann ich auch berichten.
Wir waren in der ehemaligen DDR, genauer gesagt in Lischow (bei Familie Schroeder), das liegt zwischen Wismar und Bad Doberan. Der idyllische Familienhof erinnerte ein bißchen an Immenhof. Viele Pferde waren dort, 3 Ziegen, 2 Hängebauchschweine, Ponys, einige Kätzchen und zwei Gänse (die zum Glück eingezäunt waren – die können ja echt gefährlich werden).
Was soll ich schreiben, ohne euch zu langweilen? Wir haben uns Rostock und Wismar angesehen (beides wunderschöne Städte), auf der Insel Poel waren wir (auch auf jeden Fall eine Reise wert) – dort haben wir am ersten Tag in der Ostsee gebatet, an den restlichen Tagen war das Wetter nicht so danach. Rerik ist auch ein niedliches Örtchen, doch dort konnten wir nur einige Minuten am Strand bleiben, dann holten uns die schwarzen Wolken ein und es fing an zu gießen.
Unser Appartment war nett, nachdem wir es nach Anreise direkt mal umgestellt haben, damit wir abends ein gemütlichen Platz zum Fernsehen haben und einen geeigneten Wickel- und Essplatz. Die Aussicht auf den See / Teich ?? war sehr schön.
Auf dem Hof haben wir beim Reiten zugeschaut, haben zwei Katzenbabys entdeckt, eine Kutschfahrt gemacht, doch das größte Highlight für Janne war es die Ziegen durch den Zaun zu streicheln. Die schwarze Ziege war am liebsten, die eine braunen hat einmal Janne´s Hand zwischen Zaun und Horn eingeklemmt (blöde Ziege!) und seitdem hat sie immer mit der ihr geschimpft „Du Du Du“!
Der Quinny-Test hat gezeigt, dass es nicht der geeignete Buggy für unsere Bedürfnisse ist – dennoch herzlichen Dank fürs Ausleihen!!!
Alles in allem erholsame 5 Tage, doch zu Hause ist es immer wieder am Schönsten! : )
Habe heute Vormittag angefangen die Sachen für die anstehende Reise zu packen. Was man alles braucht, wenn man mit seinem Kind in Urlaub fährt… unglaublich!
Schlafsack, Schnuller, Schnuffeltuch &co - morgen, Reisebett + Laken, Wickelequipment, Zahnputz- und Waschsachen-morgen, Fieber- und Reiseübelkeitsglobulies -gleich einpacken, Klamotten, Regensachen -gleich einpacken, Badesachen, Lätzchen, Bücher -gleich einpacken, Draußenspielsachen -gleich einpacken, Wau-Wau – ganz wichtig!!!!!, Buggy -heute abend abholen, Malsachen -gleich einpacken, Kekse, Trinken, Obst, Pudding, Salzstangen usw. -morgen, Hochstuhl – auseinanderbauen und bereitstellen!
und ich hab bestimmt noch was vergessen!
Und was brauche ich noch?
Klamotten, Föhn& co, Waschsachen -morgen, Badesachen, Handtücher, Klatschundtratschzeitungen -gleich einpacken, Bücher -gleich einpacken, Ladegerät für Kamera +Handy, Kamera + Handy – nicht vergessen!!!! Stifte, Gewürze, Öl, Dosenöffner, Milch&Kakao -morgen, Sonnenbrille!!! -dran denken!!! Adressen für Postkarten? mal sehen
Wat braucht man noch? CDs könnte ich noch einpacken, für Reiseproviant wird gesorgt…
Badelatschen, Sonnencreme und Menschärgeredichnicht muss ich noch suchen.
Kinners… ich bleib hier. Da brauchen wir ja einen ganzen Anhänger für unsere Taschen! Man man man.
Nee, wir sind noch nicht unterwegs. Bei dem lausigen Wetter haben wir uns gegens Camping und für eine Ferienwohnung entschieden. Leider ist das in Dänemark nicht so leicht – in Deutschland aber auch nicht. Wir haben seit vorgestern Abend das Internet durchforstet, nach einer Unterkunft für 2 Personen + Kleinkind. Unser Wunsch war nicht so weit ab vom Schuss zu sein, zwei Zimmer zu haben, damit Mittagsschlaf und abends einschlafen besser klappt als in einem Raum und einigermaßen nett sollte es aussehen, damit uns nicht der Ekel überfällt, wenn wir etwas anfassen.
In DK waren die Häuser zu teuer, in Schleswig Holstein war alles was uns gefiel ausgebucht, ebenso in Mecklenburg-Vorpommern. Gestern Abend dann sind wir fündig geworden. Ein Familenhof soll es jetzt sein. Mit vielen Pferden, Gänsen und Ziegen, einer Parkanlage mit See, einem 3-Zimmer-Appartment und Ausflugsorten in näherer Umgebung. Die Fahrt dauert von uns aus nicht mal 2 Stunden und nun bin ich mal sehr gespannt was das wird.
Auf jeden Fall werde ich ordentlich Fotos machen!

