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Die Schuhe sind schon mal angekommen, das ging ja fix:

Leider kommen sie unter einer Jeans nicht so zur Geltung, hab noch nicht den richtigen Dreh raus damit es flott aussieht, Jeans reinstecken fand ich irgendwie unschick.
Die Tasche ist bestellt – Sonnie – in braun! Viel Glück wg der Tchibotasche!!
Komme ich mal zu dem eigentlichen Thema des heutigen Eintrags: meine Tochter!
So manches Mal habe ich bisher über Entwicklungsschritte gestaunt, aber was nun innerhalb von etwa einer Woche passiert, kann ich kaum glauben. Kaum geht sie ein paar Tage in den Kindergarten ist sie vorlaut, frech, im antworten viel schneller, kesser – irgendwie viel größer oder besser gesagt reifer. Sie hat es total gut angenommen, geht super gerne hin und es fällt gar nicht auf, dass sie die Jüngste in der Gruppe ist. Wenn wir sie abends abholen, hat sie es in keinster Weise eilig nach Hause zu kommen. Und ich muss sagen, es macht mich ganz schön stolz, dass sie das alles so cool mitmacht!!
So kann man mich wohl nennen. Nachdem mir am Wochenende die Scheibe in der Flurtür zerschellt ist, war heute der Herd dran.
Habe ein neues kindgerechtes Mittagessen ausprobiert. Reis, Karotten und Kohlrabi und Frikadellen in Frischkäsesoße. Die Soße war noch etwas lahm und ich griff in den Schrank über dem Herd, würzte, stellte das Gewürz zurück und zack – flog ein Glas mit anderem Gewürz raus und knallt auf das Ceranfeld. Als ich das Splitterklirrgeräusch hörte dachte ich zuerst mein Gewürzglas sei zersprungen, leider nicht
Nun habe ich ein Loch in meinem Herd – gut, dass er noch nicht mal ein Jahr alt ist… SCHEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIiiii…………………….ssssssssssssssssssssseeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeEEEEEEEEEEEEEEEEEe!!!
Hoffentlich geht mir nicht noch etwas kaputt, für meinen Geschmack war es ausreichend!

Kaum hatte ich mich entschlossen erstmal nicht zu bloggen passieren ständig Dinge, die bloggenswert wären… also schreib ich doch weiter.
Es fing gleich morgens an… Mama ging aufs Örtchen und Fräulein Lottmann saß am Frühstückstisch. Soweit nichts ungewöhnliches. Nur dass man keinen Mucks von der kleinen Dame hören konnte. Doch als ich sie sah war es gar nicht so merkwürdig, denn mit ca. 3kg Kakaopulver im Mund kann man gar nicht reden…

An diesem Tag bedarf es dringend einer Mittagsstunde, denn am vorherigen Abend lag Mama um 22Uhr in der Wanne – schön entspannen… Fehlanzeige. Fräulein Lottmann kam ins Bad und wollte mitbaden. Naja, wenn sie eh nicht schläft… Das Ende vom Lied war, dass die ganze Familie zum nächtlichen Bad in der Wanne saß. Und eben aus diesem Grund sollte das Kindchen eine Schlafpause machen.
Nach einem Ermahnen war auch wieder Ruhe oben, doch etwas später hörte ich oben wieder kleine Mäuseschritte. „Was ist denn da oben los?“ – Wau wau war auf dem Wickeltisch – unerreichbar. „Und muss pischern“ klang es. Also stapfte das Muttertier nach oben und traute ihren Augen nicht:
Fräulein Lottmann hatte Hose, Body und Windel ausgezogen und ca. 6 mal ins Beddi gepullert inkl. auf Decke und Kissen, zweimal auf den Teppich und ein mal auf die Spielmatte. Das sind die Momente, die Muddi fast zusammenbrechen lassen. Warum sagt das Kind nach dem ersten oder zweiten Malör nicht Bescheid? Seufz… Mittagsstunde war natürlich vorbei und ich habe die komplette Kinderzimmereinrichtung in die Waschmaschine verfrachtet.
Wie schnell Kinder doch wachsen. Aus Frau Lottmann ist auf einmal ein „großes“ Mädchen geworden. Sie spricht (immer öfter) in ganzen Sätzen, sagt immerzu was sie will und was sie denkt, möchte alles alleine machen und kann auch fast alles alleine.
Nur abends beim Gute-Nacht-Sagen, wenn sie mit ihrem Schnulli im Mund den Kopf auf das an meiner Schulter liegende Schnuffeltuch drückt, ist sie noch ganz ganz klein…und in diesen Momenten merke ich noch mehr als sonst wie sehr ich diesen kleinen Menschen liebe!

Meine Mama hat mir zu meinem Geburtstag eine leckere Nuss-Marzipan-Torte gebacken. Himmlisch!!
Gefeiert wurde am Donnerstag nur ein bißchen, weil irgendwie fast niemand Zeit hatte. Aber es war dennoch ein sehr netter Tag! Mein Hase hatte Urlaub und somit hatten wir 4 Tage zusammen frei!
Geburtstagsparty am Wochenende fiel aus… Samstag hat Fräulein Lottmann bei Omi geschlafen. Mit nächtlicher Ruhe sollte es erst nichts werden. Das Fräulein wollte nämlich nicht im Reisebett schlafen. Also war TV-Abend zu dritt angesagt
Ohne sie waren wir auf dem Geburtstag von meinem Schwiegervater. Es gab Dithmarscher Buffet – natürlich auch in Dithmarschen. Sehr deftig das Ganze (Grünkohl, Rübenmus, Birnen,Bohnen&Speck, Schwarzsauer, Sauerfleisch, Fliederbeersuppe, Schwarzbrottorte usw.), aber ein sehr nettes Fest mit viel Bier und Schnäpschen. Wir haben noch etwas vorgetragen und es hat trotz anfänglicher Aufregung sehr gut geklappt.
Heute bin ich froh, dass ich mein Kindchen wieder bei mir habe und dass wir uns von der Feier erholen konnten.
Eine schöne Woche wünsche ich!
Den haben wir heute schon hinter uns. Lediglich eine neuen Windel sollte Frau Lottmann bekommen, sogar unten auf dem Sofa, damit das Spielen nicht zu lange unterbrochen werden muss. Bei den ersten beiden Versuchen ließ ich mich noch vertrösten, dann wurde es aber allerhöchste Eisenbahn. Also rauf aufs Sofa und das Kind fing an zu brüllen und zu strampeln… Und das Chaos nahm seinen Lauf. Mein Tageskind (genau so alt wie Fräulein Gritzhuber) guckte schon ganz verdattert und konnte mit der Situation nichts anfangen. Hin und wieder konnte ich es mir nicht verkneifen auch laut zu werden, vor allem wenn Janne wild an mir rumriss und mich anschrie ich solle aufstehen und sie auf den Arm nehmen. Mannometer, das war nicht schön. Sie ließ sich gar nicht beruhigen, weder durch gutes Zureden, noch durch eine Auszeit im eigenen Zimmer.Keine Ahnung ob es die Eifersucht war – oder ein Wunsch nach Aufmerksamkeit – oder einfach nur, weil sie der Meinung war es sei noch immer nicht der richtige Zeitpunkt für einen frischen Poschi.
Wahnsinn wie sich ein Kind in so kurzer Zeit verändern kann… Wir hatten schon mal solche Anfälle, aber nie so lange. Meist mal fünf Minuten und durch eine kurze Auszeit legte es sich schnell wieder. Heute war es der absolute Rekord… mal sehen wie das so weitergeht. Neuerdings fand sie Zähneputzen doof, dann Aus- oder Anziehen, dann läuft sie ständig weg, wenn sie Schuhe oder die Jacke anziehen soll… alles Dinge mit denen ich leben kann, aber Windel wechseln muss nunmal sein, nützt alles nix.
Zurück aus der Abstinenz. Wir haben wieder einen Computer zu Hause.
Nun weiß ich leider nicht was in den letzten 2,5 Monaten bei euch so passiert ist und das alles nachzuholen würde wohl nochmal 2,5 Monate dauern
Aber ab sofort lese ich wieder fleißig mit.
In den letzten 2,5 Monaten ist soo viel passiert und einen Nachholbericht schreiben wäre zu lang und nicht so lesenswert wie kurze Beiträge… Nur soviel, zwei weitere Backenzähne sind durch (es fehlen nur noch 2), die U7 haben wir hinter uns gebracht. Ohne Spielen, Hüpfen oder sonstwas, sondern mit einem schluchzenden Kind auf dem Arm und einem Arzt, der uns ausfragte wie sich unser Kind entwickelt hat. Aber die Arztbesuche werden inzwischen mit „Ohrne gucken“ und „horche ab“ kommentiert und zu Hause nachgespielt. Irgendwann hat Lotti bestimmt keine Angst mehr.
Die kleine Dame brabbelt seit dem Jahreswechsel wie ein Wasserfall und bei Sätzen Wörtern wie „Kannichnich“ oder „Willinich“ muss ich immer etwas schmunzeln, weil es so niedlich klingt. Wahnsinn was die kleinen Mäusse so alles aufnehmen. „Mennoscheiße“ hab ich neulich gehört als wass nicht klappte… ups… Und nach einer Autofahrt mit der fluchenden Mutti stiegen wir aus, ein Radfahrer fuhr vorbei und Janne rief „Du Penner“… gut, dass er schnell genug fuhr…
Nun werde ich mal weiter den Rechner einrichten und heute Abend für morgen üben gehen…
Vielen Dank für eure Treue!!
Heute waren wir bei Oma Nati. Mein Bruder war auch da und wir nutzten die Gelegenheit mal die alten, unsere alten Spielsachen vom Dachboden zu holen, um zu gucken was Janne gebrauchen kann und ob wir alles weiterhin aufheben wollen.
Kinners… was da zum Vorschein kam, unglaublich!
Eine Holzeisenbahn – die wird Janne zu Weihnachten oder zum Geburtstag bekommen. Inkl. Fähre, Brücke, Kreuzung, zwei Zügen und allem möglichen sonst. Und da wir so erzogen wurden, gut mit unseren Sachen umzugehen, ist die echt super in Schuss. Werde sie morgen mal baden, um den Dachbodenstaub abzuwaschen und vielleicht die ein oder andere Schiene abschleifen, wenn sie bemalt ist… aber das sollten die wenigsten sein.
Dann waren etliche Spiele und Puzzel (und meine Mama sagte, dass noch viel mehr in dem anderen Dachbodenzimmer sind), Autos, ein bißchen Lego, ein bißchen Lego-Technik, ganz viel Krimskrams, z.B. fürchterlich viele von diesen Klammerpuppen. Wo man hinten die Arme/Schultern zusammendrückt und vorne die Hände aufgehen. Man hat sie an Vorhänge oder sowas geklemmt. Oder an die Schreibtischlampe, könnt ihr euch erinnern?
Quasi ein ganzer Zoo voller Plastiktiere war noch vorhanden, hab ich aber aussortiert, die waren schon so bespielt, da hatte z.B. das Zebra nicht mal mehr Streifen.
Das absolute Highlight war ein World-Wrestling-Ring mit Figuren (Undertaker, British Bulldogs, Earthquake, Macho Man Randy Savage und einige mehr). Mein Mann und mein Bruder haben sich das ein oder andere Duell geliefert
Den mit Abstand größten Teil aber machten die Playmo-Sachen aus. Ein großer Karton und drei Plastiktüten voller Playmo. Eine Fort, eine Festung, zwei Hubschrauber, Motorräder, Pferdeanhänger, Ponys, Pferde, Kutsche, etliche Cowboys, Indianer, Soldaten, Kleinteile und Kleinstteile wie Pistolen, Fische, Pferdetrensen, Kerzenständer, Geschirr usw., ein Spielplatz, Bänke, Möbel… unglaublich was sich da so angesammelt hat.
Und nun sind wir am überlegen, ob wir wirklich alles behalten. Das arme Kind könnte sich kaum noch etwas zum Geburtstag wünschen, weil schon sooo viel da ist. In den nächsten Tagen wird erstmal sortiert und dann schauen wir mal, ob wir nicht was bei ebäii verkaufen können. Immerhin könnten wir von dem Geld neues Spielzeug kaufen oder es kommt in die Gartenspardose, dann gibt es im nächsten Jahr eine Schaukel.
Mit einer Kiste weiß ich noch nicht so genau, was ich machen soll. Darin sind Möbel, ein Mofa, Kleider, Bürsten, Schuhe, eine Schminkkommode, eine Küche, der schwule Ken, zwei Skippers und 7 Barbies. Naja, mal sehen. Erstmal wird es aufgehoben… wegschmeißen können wir es noch immer… vielleicht werd ich da mal großzügig aussortieren…
Wenn ich in den nächsten Tagen durchsortiere, werd ich mal Fotos von den tollen Sachen machen
Wie ich in Zukunft mein Geld verdienen will muss, steht noch ein wenig in den Sternen. Das T-Shirt-Projekt läuft, aber davon werde ich unseren Lebensunterhalt nur wenig finanzieren können. Also Standbeinidee Nr. 2 - Tagesmutter. Aber will ich wirklich mehrere Kinder den ganzen oder halben Tag zu Hause hüten? Kaum rauskommen, kaum Kontakt zu anderen (erwachsenen) Menschen haben? Nach Feierabend erstmal aufräumen, um dann weiterhin zu Hause zu sein? Eigentlich nicht so wirklich…
Hatte heute Vormittag ein Gespräch in – hm, ich nenne es mal öffentlicher Einrichtung – und mir wurde angeboten dort als Tagesmutte zu arbeiten. Ob es zu einer Festanstellung kommen könnte ist nicht sicher (ich gehe einfach mal nicht davon aus) und Dinge wie zeitlicher Rahmen, versicherungstechnische Dinge und Verdienst sind noch zu besprechen, aber vom Grundding klingt es ganz interessant.
Nun muss ich mir mal Gedanken darüber machen in welchem Zeitrahmen ich meinen Dienst anbiete – sollte ja mit Jannes Tagesablauf irgendwie vereinbar sein. Den kann ich auch gerne etwas umstellen, aber morgens um sieben möchte ich da noch nicht auf der Matte stehen, halb acht würde reichen
In dieser Einrichtung werden Babykurse, Kinderkurse und Erwachsenenkurse angeboten und vielleicht benötigt die ein oder andere Mutti Betreuung für ihr erstes Kind, während sie mit Kind 2 einen Kurs besucht. Oder eine andere Mutti braucht immer Di und Do Vormittags jemanden, der aufpaßt…
Ich hoffe von diesen Müttern wird es eine Menge geben und es läßt sich alles in einen vernünftigen zeitlichen Rahmen quetschen. Und was verdiene ich dann, wenn ich meine Versicherungen, Rente und Krankenkasse abziehe? Das wird sich zeigen. Ich sehe es einfach mal als große Chance mit Kindern zu arbeiten, mein Kind mitzunehmen und irgendwie die Finanzlücke zu schließen.
Also – kräftig Daumen drücken bütte!

