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Heute vormittag im Garten fing das Gequengel an: Mir ist kalt, ich hab soo ein Hunger, ich will nicht draußen sein, ich kann nicht mehr laufen, ich will auf den Arm….
Kaum waren wir drinnen, legte sich die kleine Lottimaus aufs Sofa und machte Pause. Die mütterliche Hand erfühlte Fieber auf der Stirn. Mist – durch die Schweinegrippepanikmache ist man ganz verwirrt! Das Kind wollte nichts essen, nur noch schlafen.
Wir aßen alleine Mittag und das Kind schlief, stand auf, sagte kein Wort, trank 3 Schlückchen, legte sich auf die andere Seite und schlief wieder ein.
Und als die kleine Madame wieder aufwachte, aß sie innerhalb von 3 Stunden eine 3/4 Banane und fast 2 Laugenbrezeln und eine Clementine und wurde von Minute zu Minute munterer. Es wurde laut getanzt und gesungen, uns wurden die Schultern massiert und es wurde geklettert und getobt…
Zum Abendbrot gab es dann noch Mohrrüben- und Gurkenstückchen und ein bißchen Sesambrot und gaaanz viel zu Trinken. Die Stirn fühlt sich nur noch erwärmt, aber nicht mehr heiß an – also kein Grund zum Fiebermessen. Sicherhaltshalber liegt sie in unserem Bett (mehr der Gemütlichkeit halber als der Krankheit – solche Ausnahmen mag ich besonders gerne – wenn das geliebte Kindchen nuckelnd neben einem liegt und hin und wieder die kleine Hand angekuschelt kommt…hmmmmm).
Was war das denn? Ein Halbtagesfieber? Oder einfach ein Erschöpfungszustand des kleinen Körpers?

