Es mag vielen auf die Nerven gehen – und gerade bei den Autofahrern kann ich es gut nachvollziehen, aber ich mag den Winter!

Ansonsten ist bei uns mal wieder die Erkältung inkl. Fieber eingezogen, zumindest was Fräulein Lottmann angeht. Hoffentlich ist sie am Freitag wieder fit, denn da ist Fasching im Kindergarten und sie möchte sooo gerne als Pippi Langstrumpf gehen!

Ach ja, und es gab einen Unfall in unserem Haus. Mein Maßband ist einem Schneideanfall zum Opfer gefallen:

…und wir haben keine Schneehose. Also wir haben schon eine, aber die ist nun zu kurz :-( und die Beine werden nass. Schlechte Sache.

Einen Schneeanzug haben wir gar nicht erst gekauf in diesem Jahr. Wer rechnet auch damit, dass es so oft schneit!?!

Hat noch jemand von euch eine Schneehose oder ein Schneeanzug in Größe 98 rumliegen, die oder der nicht mehr gebraucht wird?

Dann schreibt mir doch bitte, damit wir ordentlich rodeln gehen können und nur Mama nasse Beine bekommt!!!

Seit gestern ist Janne 3 Jahre alt. Der Tag verging wie im Flug. Erstmal hat das Geburtstagskind schön ausgeschlafen und sich im Schlafanzug auf die Geschenke gestürzt:

Zum Frühstück waren der Schatzi-Onkel und die Großeltern von Janne da und es gab noch mehr Geschenke. Die Begrüßung fiel aus als es klingelte, es wurde nur schnell das Geschenk eingesackt und ins Wohnzimmer geschleppt, um es auszureißen! Es wurde gefrühstückt und danach die Knete getestet, die sie von ihrem Schatzi-Jörn bekommen hat

Nachmittags kamen Nadine, Kai und Hedda vorbei und es gab noch mehr Geschenke. Die andere Patenfamilie musste leider zu Hause bleiben, weil der kleine Julian krank war – Gute Besserung nochmal an dieser Stelle! Das Maulwurfbuch wurde sofort gelesen von den beiden kleinen Damen:

Als unsere Nachbarin zur Tür hereinkam sagte Janne gleich: “Hassu auch ein Geschenk für mich?” Aber das Auspacken dauerte, bei soo vielen schönen Geschenken war es irgendwann fast ein bißchen viel.

Abends hat Papa das neue Buch nochmal vorgelesen und Fräulein Lottmann ist ganz schnell eingeschlafen. Die neue Kasse musste auf ihrem Nachttisch schlafen :-)

Vor drei Jahren hatte ich Besuch von der lieben Sonnie aus Island. Dieses Treffen wollte ich auf keinen Fall absagen, obwohl ich vorher hundemüde wurde. Und während des netten Gespräches am Abend war es dann so weit: Fräulein Lottmann machte sich auf den Weg und wir fuhren nach dem Blasensprung mit einer Menge Unsicherheit ins Klinikum. Das Thema Geburt war noch so weit entfernt, denn der Stichtag war erst Mitte Januar. Im Laufe der Nacht wurde uns immer bewusster, dass es wirklich nicht mehr lange dauert, bis wir unser Kind im Arm halten. Und morgens um kurz vor 10 war es dann so weit. Und nun wird die kleiner Dame schon 3 Jahre alt. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht.

Im Laufe dieser 3 Jahre ist soo viel passiert, sie ist gewachsen, hat laufen und sprechen gelernt, inzwischen singt sie für ihr Leben gern und sobald die Musik angeht, fängt sie wild an zu tanzen. Sie weiß, dass es besser ist, wenn man Bitte und Danke sagt, aber auch, dass man auch Nein sagen darf, wenn man etwas nicht möchte. Toben ist klasse und der Kindergarten auch. Selbstständig ist sie geworden und manchmal, aber nur noch manchmal sitzt sie wie ein kleines Baby auf meinem Arm und möchte schmusen. Das mag sie aber auf keinen Fall hören, denn sie ist ja kein Baby mehr.

Telefonieren mag sie auch gerne. Neulich hat sie mit ihrer Patentante telefoniert und nachdem diese fragte was sie vom Weihnachtsmann bekommen hätte, antwortete Fräulein Lottmann: Eine Taschenlampe, eine Hello-Kitty-Tasche und ein Kofferraum!   ???   Sie meine den Malkoffer :-)

Schon sehr lustig, was Kinder so beobachten. Letzte Woche stieg Rauch aus dem Schornstein von einem Haus und Janne sagte: Guck mal Mama, da geht die Luft raus! :-)

Für morgen erwarten wir die Großeltern zum Frühstücksbesuch und nachmittags die Paten mit ihren Kindern zum Muffins essen. Die Geschenke sind verpackt, die Kerzen rausgesucht. Nur noch einmal schlafen und meine Tochter ist schon 3. Wow!

Kindergeburtstag gibt es in diesem Jahr nicht so richtig, dafür geht es Ende des Monats zu einem Indoor-Spielplatz. Das wird ein Spaß! Aber erstmal freue ich mich auf die strahlenden Augen morgen wenn es wieder Geschenke gibt und ich werde mich zusammen reißen müssen sie nicht den ganzen Tag drücken und knutschen zu wollen…

Ein fröhliches Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage wünsche ich allen!

In diesem Jahr haben wir tatsächlich weiße Weihnachten, wer hätte das gedacht nach dem warmen November.

Die festliche Tafel ist gedeckt, der Baum geschmückt, alle Plätzchen aus der Adventszeit aufgefuttert. Nun kann der Weihnachtsmann kommen!

In diesem Sinne: Ho Ho Ho

Am Samstag haben wir mit unserem kleinen Team eine selbst organisierte Weihnachtsfeier abgehalten. Und ich muss sagen es war wirklich sehr nett!

Während der Zugfahrt nach Hamburg wurde ordentlich gegackert (kein Wunder bei 2 Flaschen Sekt). Dort angekommen ging es mit der S-Bahn nach Blankenese, um dort im Treppenviertel etwas für die strammen Waden zu tun. Mannomann, Postbote will ich da nicht sein. Da sind die Dolomiten nix gegen :-) Das Tortenstück auf dem Süllberg haben wir uns verdient  und konnten es ohne schlechtes Gewissen genießen, nachdem wir den wunderschönen Ballsaal bestaunt und die Aussicht vom höchsten Punkt Blankenese’s erleben durften. Zurück mit der S-Bahn fuhren wir auf die Reeperbahn. Ein Glühwein vom “geilsten Weihnachtsmarkt St. Pauli’s” gönnten wir uns noch, bevor wir uns ein Abendessen im “Freudenhaus” gönnten. Sehr lecker und auch etwas exklusiv die Karte. Danach waren wir im ehemaligen Pornokino, dem Imperial Theater, um Edgar Wallace zu gucken. Erst war ich skeptisch, weil ich die Filme nicht sehen mag, aber das Stück war prima! Lustig, spannend, mit lauter Musik und einigen Schreckmomentan. Empfehlenswert! Naja, und bevor wir mit dem letzten Zug wieder die Heimreise antragen hatten wir selbstverständlich noch Zeit für ein Bierchen in Hamburgs Nachtleben. Sehr nett!!!

Auf keinen Fall möchte ich euch mit Krankheitsnachrichten langweilen… aber wir sind nun mal nur noch krank. Fieber, Husten, Schnupfen… immer reihum – bei dem einen schlümmer und bei dem anderen nicht so schlümm.

Heute hat Fräulein Lottmann einen pari-boy verschrieben bekommen, um die Bronchitis wegzuinhalieren. Das macht sie wie ein Profi! Kein Wunder wenn “Der kleine Maulwurf” läuft :-) Heute Nachmittag sagte sie: “Mama, wir wollen gleich wieder gratulier’n!”

Was die kleinen Menschen so raushauen ist immer lustig! Als Nikolaus war fragte sie Papa (der auch Schokolade im Schuh hatte): “Papa, welcher Klaus war denn bei dir?” hihi

Leider schreiben wir viel zu selten auf was die kleine Dame so sagt!

So, nun werde ich weiter nach einem Ferienhaus für den nächsten Sommerurlaub suchen und freue mich auf Schneeeee, denn genau der wurde für morgen angesagt.

… da draußen: Gute Besserung!

Bald wird es uns allen wieder besser gehen!

Nach irgendeiner Grippe, 7 Wochen Erkältung, Bindehautentzündung, Magen-Darm-Grippe und erneuten Halsschmerzen kann ich sagen: Irgendwann geht es wieder bergauf. Wann weiß ich nicht genau, aber irgendwann. Wahrscheinlich wenn man wieder mehr lüften kann und wenn man selber wieder länger draußen ist und wenn das Kind genügend Abwehrkräfte hat, um sich nicht immer wieder im Kindergarten anzustecken und wir uns dann auch nicht untereinandern immer wieder anstecken.

Alles wird gut! Irgendwann!

Ich habe nun Urlaub. Oder vielleicht bin ich auch arbeitslos, denn bisher wurde mein befristeter Vertrag noch nicht verlängert, aber ich bin ja Optimist!

Und wie ich gelernt habe, muss man nur lange genug warten bis das Richtige und für einen Passende passiert. Das war bisher immer so!

So wurden wir schließlich trotz negativer Aussagen der Ärzte schwanger, so bekamen wir unsere süße Tochter nach 9 endlos-erscheinenden Monaten Wartezeit, so wurde mein Arbeitsvertrag mit Zusage auf eine Abfindung gekündigt und ich werde sogar noch einige Monate freigestellt (und ich habe erst überlegt nach 2 Jahren Elternzeit zu kündigen, da ich eh nicht mehr dort arbeiten wollte zwecks Fahrzeit usw., aber ich habe zum Glück einfach gewartet). Ich habe meinen jetzigen Mann nach vielen Jahren wiedergetroffen, wir haben unser Haus zufällig entdeckt, bzw. eher das Schild auf dem “zu verkaufen” stand…

Was ich damit sagen möchte ist: Seid nicht so ungeduldig – auch wenn es manchmal schwer ist, wenn man nicht weiß wie es weitergehen soll, es wird vielleicht Rückschläge geben, vielleicht wird auch einiges sinnlos erscheinen, aber es wird alles gut! Wartet ab, alles wird gut!

Ich freue mich auf die restliche Vorweihnachtszeit und ganz besonders auf Weihnachten selber, denn für Fräulein Lottmann wird es in diesem Jahr etwas ganz Besonderes sein, weil sie schon viel mehr versteht als im letzten Jahr.

Daher freut sie sich auch jeden Morgen den Adventskalender zu öffnen!

Durch das Fenster kann man sogar den Kalender von meinem Männchen sehen :-)

Ganz besonders liebe Grüße gehen heute nach Gran Canaria (Kaddl, ich hoffe wir kommen euch bald besuchen!) und nach Island (Sonnie, ich vermisse dich und beneide dich schon jetzt um den vielen Schnee!)

An alle begabten Basteldamen da draußen:

ich bräuchte so dringend mal eine Idee für einen Adventskalender für Fräulein Lottmann. An etwas Selbstgebasteltes habe ich schon gedacht… aber ich bin so einfallslos gerade…

 

Heute vormittag im Garten fing das Gequengel an: Mir ist kalt, ich hab soo ein Hunger, ich will nicht draußen sein, ich kann nicht mehr laufen, ich will auf den Arm….

Kaum waren wir drinnen, legte sich die kleine Lottimaus aufs Sofa und machte Pause. Die mütterliche Hand erfühlte Fieber auf der Stirn. Mist – durch die Schweinegrippepanikmache ist man ganz verwirrt! Das Kind wollte nichts essen, nur noch schlafen.

Wir aßen alleine Mittag und das Kind schlief, stand auf, sagte kein Wort, trank 3 Schlückchen, legte sich auf die andere Seite und schlief wieder ein.

Und als die kleine Madame wieder aufwachte, aß sie innerhalb von 3 Stunden eine 3/4 Banane und fast 2 Laugenbrezeln und eine Clementine und wurde von Minute zu Minute munterer. Es wurde laut getanzt und gesungen, uns wurden die Schultern massiert und es wurde geklettert und getobt…

Zum Abendbrot gab es dann noch Mohrrüben- und Gurkenstückchen und ein bißchen Sesambrot und gaaanz viel zu Trinken. Die Stirn fühlt sich nur noch erwärmt, aber nicht mehr heiß an – also kein Grund zum Fiebermessen. Sicherhaltshalber liegt sie in unserem Bett (mehr der Gemütlichkeit halber als der Krankheit – solche Ausnahmen mag ich besonders gerne – wenn das geliebte Kindchen nuckelnd neben einem liegt und hin und wieder die kleine Hand angekuschelt kommt…hmmmmm).

Was war das denn? Ein Halbtagesfieber? Oder einfach ein Erschöpfungszustand des kleinen Körpers?